Von einer Seite eingebettet in ein Waldstück bietet die Kita fünf Gruppen für Kinder von vier Monaten bis sechs Jahren Platz zum Spielen, Toben und kreativ sein.
„Was lange währt, wird endlich gut“, freute sich Ralf Evers, Geschäftsführer des Kita-Verbundes im Ev. Kirchenkreis Tecklenburg. Eigentlich hätte die Kita schon am 1. August 2022 eröffnet werden sollen, doch viele Verzögerungen hätten dies verhindert, berichtete er. Zwischenzeitlich hätte die Kita in zwei Provisorien ziehen müssen. „Ich habe Gespräche mit 21 Investorinnen bzw. Investoren führen müssen, bis wir endlich mit der Firma Lewe und Geschäftsführer Sebastian Rählmann den passenden Partner gefunden haben. In diesem Zusammenhang dankte Ralf Evers auch dem Kreisjugendamt und der Gemeinde Lienen für ihre Geduld. Ganz besonders dankte Ralf Evers dem Team der Kita unter Leitung von Lena Sander: „Danke, dass Sie diese provisorische Situation vier Jahre durchgehalten haben. Ich hoffe, Sie freuen sich jeden Tag an diesen schönen Räumen“, meinte er. Zugleich dankte er auch der Firma Garten- und Landschaftsbau Otten für die Erstellung des Außengeländes. Die Kita ist mit einer großzügigen Außenanlage mit vielen Spielgeräten ausgestattet. Ein Grillplatz ist noch in Planung.
„Ich bin von der großen Fläche und den Räumlichkeiten in dieser jüngsten Einrichtung unseres Kita-Verbundes sehr beeindruckt“, betonte auch Superintendent André Ost. Ralf Evers und seine Stellvertreterin, Simone Mannefeld, hätten sich unermüdlich für den Neubau eingesetzt. Er freue sich besonders darüber, dass Ralf Evers die Eröffnung des neuen Kindergartens kurz vor seinem Ruhestand noch mitfeiern könne. Zum 1. Oktober übergibt Evers die Geschäftsführung des Kindergartenverbundes an Eckhard Kellermeier, der in der Feierstunde ebenfalls anwesend war. Der Regenbogen im Namen der Lienener Kita stehe für eine starke Beistandszusage Gottes: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1. Mose 8,22). Seine Hoffnung sei, dass es in den kommenden Jahren immer genügend Kinder gibt, die den Bestand der Kita sichern, meinte der Superintendent abschließend.
Leiterin Lena Sander dankte ihrem „grandiosen Team“, das einen „verdammt guten Job“ gemacht habe. An Ralf Evers gewandt, meinte sie: „Danke dafür, dass Sie drangeblieben sind. Bei Simone Mannefeld bedankte sie sich dafür, dass sie „mit in den Kampf“ gezogen sei. „Architekt Simon Feldhaus und sein Team wussten, was Kinder und Erzieherinnen brauchen“, betonte sie. Ganz besonders dankte sie Sebastian Rählmann, der das Projekt überhaupt möglich gemacht habe. Auch die Rolle des Elternrats sei zu unterstreichen. Er habe in den vergangenen Jahren manchen Frust aufgefangen und habe auch die Matschanlage im Außengelände finanziert. „Möge dieser Regenbogen-Kindergarten immer ein Ort voller Leben, Lachen, Vertrauen und Zuversicht sein“, sagte sie. Investor Sebastian Rählmann von der Firma Lewe ergänzte: „Ich wünsche den Kindern viele tolle Abenteuer.“ Als Überraschungsgeschenk zur Eröffnung brachte er Spiel-LKWs für die Kinder mit.
Die neue Einrichtung bietet den Kindern in den hellen Räumen auch einen Bewegungsraum mit Turngeräten, einen Konstruktionsraum zum Bauen, einen „Raum der Sinne“ zur Entspannung und einen Leseraum.
Bericht: Christine Fernkorn