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Vokationskurs vermittelt viele Impulse für den Religionsunterricht

Am Ende einer abwechslungsreichen Kurswoche wurden am 6. März 2026 zwanzig evangelische Religionslehrkräfte im Auftrag der Ev. Kirche von Westfalen zum Erteilen von Religionsunterricht bevollmächtigt.

Die beiden Schulreferenten der ev. Kirchenkreise Münster, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Tecklenburg, Ralf Fischer und Dr. Thorsten Jacobi, überreichten die entsprechenden Vokationsurkunden mit Segensworten und Glückwünschen im Rahmen eines Gottesdienstes in der Münsteraner Johanneskapelle.

Zuvor hatten die Lehrkräfte aus vielen Teilen Westfalens den Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster sowie das Museum Religio und den Schulbauernhof Emshof in Telgte aufgesucht und sich dort mit Möglichkeiten auseinandergesetzt, den Religionsunterricht besuchsweise auch an Orte außerhalb der Schule zu verlegen. Ihr Fazit: Themen wie Bewahrung der Schöpfung, interreligiöses Lernen, Ideologieprävention sowie praktische Nächstenliebe und Tierschutz lassen sich vor Ort ungleich besser erkunden und nachhaltiger erproben als in geschlossenen Schulräumen.

Das Lehrfach Religionslehre wird von Staat und Kirche gemeinschaftlich verantwortet und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der jeweiligen Kirche erteilt. Daher benötigen evangelische Religionslehrkräfte neben der staatlichen Lehrbefähigung eine Bevollmächtigung der evangelischen Kirche, die Vokation. Ihr entspricht auf katholischer Seite die Missio.

Bericht: Dr. Thorsten Jacobi. 

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