Nicht nur in Simbabwe, sondern in 3001 Projekten und 80 Ländern.
Am 1. Advent 2026 beginnt die 68. Aktion unter dem Motto „Kraft zum Leben schöpfen“. Im Zentrum steht die Frage nach Wasser. Wasser ist lebensnotwendig – so grundlegend wie unser tägliches Brot. Was es bedeutet, wenn über Monate kein Regen fällt, haben wir in Deutschland im Jahr 2026 hautnah selbst erlebt.
Brot für die Welt stellt am 1. Advent immer ein Projekt exemplarisch für die Arbeit vor. In diesem Jahr liegt das Projekt in einer Region in Simbabwe, die mir persönlich sehr vertraut ist. Mit vielen Unterstützern konnte ich als Schulreferentin des Kirchenkreises Tecklenburg dort an der Martin-Luther-Schule in Burure, die von der Evangelisch – Lutherischen Kirche von Simbabwe geführt wird, ein naturwissenschaftliches Lernzentrum finanzieren.
In der Region Gokwe Süd in Simbabwe ist es in dem generell trockenen Land besonders trocken. Der Klimawandel hat es noch dramatischer werden lassen. Dort hat Brot für die Welt mit der methodistischen Organisation MEDRA solarbetriebene Tiefenbrunnen mit einem Wassertank mit den Dorfbewohnern errichtet. Gleichzeitig vermitteln Landwirtschaftsberater neue Techniken für eine nachhaltige Landwirtschaft angesichts des Klimawandels. Dazu gehören besonderes Saatgut und Pflanzen, die Dürre verkraften sowie eine gezielte Tröpfchenbewässerung mit leeren Plastikflaschen. Ziegen und Rinder wurden geimpft, so dass sie sich gut vermehren.
Jeden Monat sparen die 80 Familien je einen US-Dollar, die für Instandhaltung und Reparaturen sowie weitere Ausbildung genutzt werden.
Die Familien konnten nicht nur die eigene Ernährungssituation verbessern, sondern Überschüsse und Nutztiere verkaufen. Beauty Nyati ist stolz: „Ich kann meine 3 Kinder zur Schule schicken. Und ich habe mit den anderen Frauen viel gelernt. Auch neues Selbstbewusstsein!“
Liebe Leserin, lieber Leser, gehen Sie mit dem herzlichen Dank für Ihre Spende in die Advents- und Weihnachtszeit.
Gottes Segen!
Ihre
Kerstin Hemker
Pastorin i.R. in Rheine
Botschafterin für Brot für die Welt