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Skulpturengarten auf dem Ev. Friedhof in Rheine-Eschendorf eröffnet

Im Oktober wurde jetzt der Skulpturengarten auf dem Evangelischen Friedhof Eschendorf an der Schmeddingstraße fertiggestellt und eröffnet. Die ersten gemeinsamen Planungen des Friedhofsbeauftragen der Kirchengemeinde, Bodo Rojahn, und des Pfarrers Dirk Schinkel für dieses neue Grabfeld gehen zurück in das Frühjahr 2025.

Dieses Grabfeld direkt am Eingang zum Friedhof wurde anschließend von Wolfgang Schneege geplant und naturnah, klimafreundlich und nachhaltig errichtet. Heimische, bienen­freundliche Bepflanzung, der Verzicht auf Versiegelung und die Verwendung nachhaltiger Materialien waren der Kirchengemeinde als Friedhofsträgerin wichtig. Der Skulpturengarten wurde sogar durch den Klimaschutzfonds des Ev. Kirchenkreises Tecklenburg anteilig gefördert. 

Damit folgt auf den Naturgarten neben der Kapelle ein weiteres besonderes Grabfeld, das den Bedürfnissen der Zeit und der Menschen entgegenkommen möchte. Fünf Skulpturen aus dem christlichen Bereich prägen das neue Grabfeld und geben ihm seinen Namen. Die Skulpturen stammen aus den Freckenhorster Werkstätten, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in Warendorf. Die organische Weggestaltung ist bewusst in Anlehnung an Wege für Menschen mit Demenz konzipiert. Typische Merkmale hier sind Rundwege, besondere Markierungen wie die Skulpturen, duftende Pflanzen und die Möglichkeit, auszuruhen. Dies stimuliert gezielt Erinnerungen, was gerade beim Besuch eines Grabes eine große Rolle spielt. 

Die Verweilqualität in diesem Bereich des Friedhofes spielte bei der Planung eine große Rolle. Auf dem neuen Grabfeld sind Urnen- und Erdbestattungen möglich. Die Gräber sind für die Angehörigen pflegefrei. Es werden Wahlgräber (Einzel- oder Doppelgrab) und Bestattungen von Urnen unter der Kastanie angeboten, die in der Mitte des Grabfeldes innerhalb einer Naturwiese steht. Wie im Naturgarten auch werden die Gräber als Rasenwahlgräber abgerechnet. Die Angehörigen zahlen nur einen Einmalbetrag für 25 Jahre inklusive Pflege durch die Friedhofsträgerin. Als Grabmale sind auch hier zwei verschiedene Grabmale aus Ibbenbürener Sandstein bzw. bei Urnengräbern aus Metall zugelassen. 

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Kirchengemeinde https://www.johannes-rheine.de/

oder bei der Friedhofsverwalterin Andrea-Janina Lutz im Gemeindebüro an der Sternstraße.

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