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Popkantor Julian Niederwahrenbrock wechselt zum 1. März in den Kirchenkreis Unna

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wird Popkantor Julian Niederwahrenbrock die Kirchengemeinde Westerkappeln Ende Februar 2026 verlassen. Er wechselt zum 1. März in die Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen im Kirchenkreis Unna.

Am 1. September 2022 hatte der junge Kirchenmusiker seinen Dienst in der Kirchengemeinde Westerkappeln aufgenommen. Seine Ausbildung als Popkantor absolvierte der 30-jährige an der Popakademie der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in Witten. Damals war er einer der ersten Popkantoren in der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Öffentlichkeitsreferentin Christine Fernkorn führte ein Gespräch mit ihm. Im Rückblick auf die letzten drei Jahre in der Kirchengemeinde Westerkappeln meint er: „Ich habe hier viel gelernt: zum einen über meine eigene Struktur, über meine musikalische Ausrichtung und die praktische Umsetzung der Dinge, die ich aus dem Studium mitgebracht hatte. Gleichzeitig hatte ich den Freiraum, mich kreativ auszuleben und im Miteinander mit der Popkantorei Unisono oder mit Pfarrerin Angelika Oberbeckmann und Pfarrer Olaf Maeder vor Ort zu gestalten. Wir haben neben den üblichen Gottesdiensten alternative Formate angeboten, tolle Konzerte gehabt und attraktive Chorformate. Es war viel Raum da, Neues auszuprobieren. Beispielsweise ein Gottesdienst in der Struktur der Thomasmesse.“ 

Vor dem Hintergrund der Finanzsituation entschied sich die Kirchengemeinde Westerkappeln nach dem Weggang von Kreiskantor KMD Martin Ufermann vor vier Jahren dafür, eine 50 %-Stelle für Popularmusik einzurichten. Diese Stelle war auf einen Zeitraum von fünf Jahren befristet. 

Nun führt der Weg von Julian Niederwahrenbrock ab dem 1. März in den Kirchenkreis Unna. Der Benefit für ihn: Die Stelle in der Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen hat einen Umfang von 100 % und ist unbefristet. 

Julian Niederwahrenbrpck freut sich auf die neue Aufgabe. „Die Strukturen, die ich in Westerkappeln erarbeitet habe, lasse ich in der neuen Gemeinde einfließen. Gleichzeitig habe ich dort die Möglichkeit, meine Aufgabenbereiche durch Band-, Kinderchor- und mehr Öffentlichkeitsarbeit zu erweitern. Für mich schließt sich ein Kreis: Ich gehe nach meinem Studium in Witten wieder zurück in die Nähe des Ruhrgebiets. Gleichzeitig werde ich natürlich meine Zeit in Westerkappeln nicht vergessen und in Kontakt mit den Menschen bleiben, die ich auf meinem Weg kennengelernt habe.“  

  

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