Vorstand Stefan Zimmermann stellte seinen Bericht unter die Jahreslosung „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5). Als bedeutenden Meilenstein bezeichnete er die Eröffnung des neuen Frauenhauses in Rheine. Nach fünf Jahren Planung sei ein Ort entstanden, der Frauen und ihren Kindern Schutz und einen Neuanfang ermögliche. „Nicht das Gebäude steht im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die dort Sicherheit und Hoffnung finden“, betonte Zimmermann.
Mit Blick auf die Zukunft verwies der Vorstand auf die umfassende Erneuerung der digitalen Infrastruktur sowie den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz. Moderne Technologien könnten Arbeitsabläufe erleichtern und Mitarbeitende entlasten – persönliche Zuwendung und menschliche Nähe jedoch niemals ersetzen. „Gute Werkzeuge unterstützen unsere Arbeit. Aber keine KI kann zuhören, trösten oder Hoffnung schenken.“
Auch das bevorstehende 60-jährige Bestehen der Diakonie WesT sowie die frühzeitige Vorbereitung der Vorstandsnachfolge machten deutlich, dass sich die Organisation bewusst mit ihrer Zukunft auseinandersetzt. Gleichzeitig bleibe der Auftrag unverändert: Menschen zu begleiten, ihre Würde zu achten und ihnen Hoffnung zu geben. Zum Abschluss dankte Vorstand Stefan Zimmermann den rund 600 Mitarbeitenden, den Ehrenamtlichen sowie allen Partnerinnen und Partnern für ihren täglichen Einsatz. Ohne ihr Engagement wäre die vielfältige Arbeit der Diakonie WesT nicht möglich.
Auch Superintendent André Ost, Vorsitzender des Verwaltungsrates, zog ein positives Fazit: „Die Diakonie WesT entwickelt sich kontinuierlich weiter, ohne ihren Auftrag aus den Augen zu verlieren. Diese Verbindung aus Veränderungsbereitschaft und Verlässlichkeit macht unsere Arbeit aus und stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft.“
Bericht: Pia Nimz