Sie war jedoch terminlich verhindert und konnte nicht teilnehmen. Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in einer Kita des Ev. Kirchenkreises Tecklenburg feiern Eileen Cyril (Ev. Familienzentrum Kappellenweg, Westerkappeln), Anne Helmkamp-Weisler (Ev. Bodelschwingh-Kindergarten Lengerich) und Nicole Schnittker (Ev. Bodelschwingh-Kindergarten Lengerich). Superintendent André Ost und Eckhard Kellermeier, Geschäftsführer des Kita-Verbunds, überbrachten herzliche Glückwünsche.
„Vielen Dank für 25 Jahre engagierte Arbeit im Kirchenkreis Tecklenburg. Das ist eine stolze Leistung“, so Eckhard Kellermeier zu den Jubilarinnen. Er hatte herzliche Grüße vom Vorsitzenden des Leitungsausschusses, Pfarrer Olaf Maeder, im Gepäck. „Auf weitere gute Zusammenarbeit“, so der Geschäftsführer weiter.
Auf die Frage von André Ost, was sich in den letzten Jahrzehnten in der Arbeit in den Kitas verändert habe, berichtet eine der Jubilarinnen: „Als ich meine Ausbildung machte, kamen die Kinder in der Regel erst mit vier Jahren in den Kindergarten. Das Übernachtungsangebot gab es noch nicht. Dann wurden die Stunden der Übermittagsbetreuung sukzessive aufgestockt. Im Gegensatz zu damals gehört das Windelwechseln heute einfach dazu“, resümiert sie. Schwierig finde sie, wenn Kleinkinder heute von 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr in der Kita betreut würden. Einig sind sich die drei darin, dass es heute komplizierter ist, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. „Mir ist wichtig, dass sich die Kinder wohlfühlen“, sagt eine. Sie findet es gut, dass Fortbildungsangebote im Verbund offen kommuniziert würden. Auch Supervision sei wichtig, um mit Abstand auf die Arbeitssituation zu sehen.
„Ich würde mich immer wieder für den Erzieherberuf entscheiden“, sagen die Jubilarinnen einmütig. Der Umgang mit den Kindern mache viel Freude, trotz der Lautstärke, dem Stress und auch einiger Schicksale in Familien, die zu Herzen gehen. „Du musst für den Erzieherberuf geboren sein. Ein gutes Team ist dabei das A und O“, betonen alle. Ob es atmosphärisch stimmt in der Einrichtung oder nicht, würden die Kinder spüren.
Bericht: Christine Fernkorn