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Ein neuer Ort des Spielens, Lernens, Lachens und Wachsens - Eröffnung der Evangelischen Kindertagesstätte Jakobi in Rheine-Mesum

Bereits bei der Schlüsselübergabe am 31. August wurde der Neubau der Kindertagesstätte Jakobi in Rheine-Mesum in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg als sehr gelungen bezeichnet. Zur offiziellen Eröffnung am 16. Oktober 2026 trafen sich zahlreiche Beteiligte, die Planung, Bau und Einrichtung auf den Weg gebracht hatten, erneut in den lichtdurchfluteten Räumen am Hassenbrockweg.

Sie würdigten die Anstrengungen der letzten Monate, um für die Kinder des Stadtteils eine liebevolle Umgebung zu schaffen.

„Wir sind angekommen, aber noch am Anfang“, erklärte Sonja Ostapczuk, die Leiterin des Familienzentrums bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste. Der Umzug sei auch in emotionaler Hinsicht herausfordernd gewesen. „Es ist ein wunderschönes Haus und ein Wohlfühlort geworden“, freute sie sich. Es waren einige konzeptionelle Anpassungen an Bedarfe von Kindern und Eltern erforderlich, aber nicht alles musste verändert werden. Ostapczuk dankte vor allem ihrem Team, das unglaublichen Einsatz gezeigt hatte. In den vergangenen Wochen seit dem Einzug hätten sie begonnen, dem Haus eine Seele einzuhauchen. Die Rückmeldungen sind sehr positiv, so die Kita-Leiterin.

Fabian Lenz hob die die offene, schöne Atmosphäre in dem einladenden Gebäude hervor. Es solle ein Ort voller Lachen, Spiel und Erziehung werden, betonte der erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt Rheine. André Ost, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg, machte die Ausrichtung in die Zukunft deutlich. Von dem beständigen Geist wurde vieles bewahrt, das am neuen Ort weiterbestehe, so Ost. Es sei ein wunderbares Beispiel gelungener Transformation. „Ich schaue in viele gut gelaunte, fröhliche Gesichter“, stellte Simone Mannefeld, stellvertretende Geschäftsführerin des Verbunds evangelischer Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis, fest. Dass es für das Team zahlreiche Mitsprachemöglichkeiten gab, war ihr besonders wichtig. 

„Auf die Neueröffnung dieses Kindergartens haben viele Menschen hingearbeitet“, sagte Pfarrerin Claudia Raneberg in ihrer Andacht. Nun spürten sie etwas von der Freude und der Hoffnung, die damit verbunden ist. Sie hatte ein Wort aus dem 2. Buch Samuel, Kap 22,33 gewählt: „Gott ist meine starke Burg, und er weist mir einen ebenen Weg.“ Eine Burg biete Sicherheit und Schutz. Ganz ohne dicke Mauern stelle der Kindergarten einen Ort dar, an dem Kinder merkten, dass sie willkommen sind, dass sie gesehen werden. „Gerade in einer Zeit, in der vieles unsicher erscheint, brauchen Kinder genau solche Orte. Orte des Vertrauens und der Geborgenheit“, unterstrich Claudia Raneberg.

Das Wort „Evangelisch“ im Namen bedeute, dass die Kinder als von Gott gewollte und geliebte Menschen angesehen würden, die dessen Segen in sich tragen. Auf ihrem Weg werden sie begleitet und erfahren Vertrauen - zu sich selbst, zu anderen Menschen und auf Gott, der sie auf ihrem Lebensweg begleitet. „Vielleicht ist dies eine der wichtigsten Aufgaben eines evangelischen Kindergartens: Kindern ein Fundament zu schenken, auf dem sie stehen können. Ein Fundament aus Liebe, Wertschätzung und Glauben“, so Raneberg. Sie wünschte sich, dass dieses neue Haus eine „starke Burg“ werde zum Spielen, Lernen, Lachen und Wachsen.

Beim anschließenden Rundgang waren die Anwesenden voll des Lobes für die lichtdurchfluteten Plätze zum Spielen, Turnen, Ausruhen und Essen, die liebevoll gestalteten Möbel in den Gruppenräumen, das besondere Beleuchtungskonzept sowie die durchdachte Einrichtung der Sanitärbereiche. Im großzügig angelegten Außenbereich laden Spielgeräte und ein Wasserspielplatz die Kinder zum Toben und Klettern ein. Das Team findet angenehme Arbeitsbedingungen in der großen Küche, dem Hauswirtschaftsraum und im Büro. Der höhenverstellbare Wickeltisch ist eine zusätzliche Erleichterung. Die Einrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Jakobi solle nach eigener Aussage ein Ort sein, an dem christliche Werte gelebt werden und die Kleinsten Geborgenheit und altersgerechte Förderung erfahren. Die Wohnungsgesellschaft mbH Rheine habe die Ideen in hervorragender Weise umgesetzt, so die allgemeine Einschätzung. 

Bericht: Brigitte Striehn

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