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Ein Abend über das, was bleibt - Bücher sind mehr als Worte

Was bleibt von einem Leben? Dieser Frage widmete sich am Donnerstag, 16. April, eine anregende und vielschichtige Veranstaltung in der Stadtbibliothek Rheine.

Im Rahmen der Reihe „Auf ein Gespräch mit…“ führte der Fachreferent der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), André Pabst, gemeinsam mit seiner Kollegin Jessica Bergstresser in die Ausstellung „Was bleibt.“ ein und eröffnete damit einen Raum für persönliche Gedanken, Erinnerungen und Austausch. Die Ausstellung setzt sich mit den Spuren auseinander, die Menschen hinterlassen: Erinnerungen, prägende Erlebnisse und Gegenstände, die im Leben eine besondere Bedeutung hatten. Im Anschluss an die Einführung entwickelte sich eine lebendige Diskussion mit den Besuchenden, die schnell über die Ausstellung hinausging und zentrale Fragen des Lebens berührte.

Passend zum Veranstaltungsort rückte dabei auch das Thema Bücher in den Fokus – als treue Begleiter durch alle Lebensphasen. Einig waren sich die Teilnehmenden darin, dass Bücher eine besondere Stellung einnehmen: Während es oft schon schwerfällt, sich von Alltagsgegenständen wie Kleidung zu trennen, haben Bücher eine tiefere, oft emotionale Bedeutung. „Bücher sind Kulturgut!“, lautete ein prägnantes Fazit des Abends. Gleichzeitig wurde deutlich, welchen Wert ein einzelnes Buch hat, bleibt immer eine ganz persönliche Frage. Nach der Diskussion nutzten viele Gäste die Gelegenheit, die Ausstellung in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

„Was bleibt.“ ist noch bis zum 27. April in der Stadtbibliothek zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten besucht werden. Weitere Informationen zur Ausstellung sind online unter www.was-bleibt.de verfügbar. Die Präsentation in Rheine ist ein gemeinsames Projekt der Stadtbibliothek Rheine sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Jakobi Rheine.

Text: Kirsten Deters, kommissarische Leiterin der Stadtbibliothek Rheine. 

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