Grundlage für die Arbeit der Taskforce ist das gemeinsame Klimaschutzkonzept der drei Kirchenkreise. Darin ist Klimagerechtigkeit als Leitprinzip festgeschrieben. Die Taskforce soll dazu beitragen, diesen Anspruch in konkrete Vorhaben zu übertragen und die Perspektiven der internationalen Partner stärker in die kirchliche Arbeit vor Ort einzubeziehen.
Auch auf internationaler Ebene hat das Thema an Bedeutung gewonnen: Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat im Juni 2025 die „Ökumenische Dekade für Klimagerechtigkeit“ für den Zeitraum 2025 bis 2034 ausgerufen. Damit ruft er Kirchen weltweit dazu auf, sich gemeinsam für Klimagerechtigkeit einzusetzen.
Wie die Taskforce ihren Auftrag konkret angehen will, haben die Mitglieder bei ihrer ersten Sitzung in Tecklenburg besprochen. Sie wollen gemeinsam mit den internationalen Partnern und vor Ort Projekte und Aktionen initiieren und dafür die jeweils benötigten Akteure zusammenbringen.
Internationale Perspektiven vor Ort sichtbar machen
Wie sich die internationale Perspektive in der kirchlichen Arbeit stärker sichtbar machen lässt, soll in den kommenden Monaten konkretisiert werden. Denkbar sind beispielsweise digitale Formate und kurze Videos, die Stimmen und Erfahrungen aus den Partnerländern vermitteln. Auch Partnerschaftsbesuche könnten genutzt werden, um Klimagerechtigkeit thematisch in den Mittelpunkt zu rücken.
Das Klimaschutzkonzept bietet darüber hinaus weitere Anknüpfungspunkte: Workshops, Aktionstage und Bildungsangebote ebenso wie Vorträge und Gottesdienste oder Kooperationen mit Schulen und anderen lokalen Akteuren. Welche dieser Möglichkeiten die Taskforce aufgreifen wird, soll im weiteren Austausch entwickelt werden.
Beim nächsten Treffen im Januar 2027 stehen die weitere Vernetzung und die Planung erster Aktionen auf der Tagesordnung.
Text: Kristin Pleuger