Das Bühnenstück ist eine zeitgemäße Interpretation mittelalterlicher Totentanz-Darstellungen und präsentiert in einer Zeitreise den Umgang des Menschen mit dem Tod in seinen unterschiedlichen Lebensabschnitten. In neun Darstellungen zeigt Christoph Gilsbach grundlegende Lebenserfahrungen im Umgang mit dem Tod und der Trauer und stellt Abschnitte des Lebens pantomimisch dar: von der Geburt, über das Heranwachsen, bis zum Älterwerden. Mit auf der Bühne - und im Leben - ist der Tod, der ruhig dabeisitzt, meist unbeachtet, ignoriert. Die „Gespräche“ des Pantomimen mit diesem Beisitzer kommen ohne Worte aus: Mit seiner ausdrucksvollen Gestik und einer ganz eigenen Mimik schlüpft Christoph Gilsbach in verschiedene Rollen und lässt den Zuschauer die Gefühle einer Mutter ebenso nachempfinden, wie die des fußballspielenden Jungen.
Am Sonntag, 1. März 2026, um 17 Uhr, eröffnet Christoph Gilsbach mit seiner Performance „Das Leben – eine lebendige Begegnung mit dem Tod“ die Ausstellung „Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben.“ in der Christuskirche Ibbenbüren, Kanalstraße 11a.
Mit seiner Darstellung will er die Betrachtenden zum Nachdenken anregen und berühren, manchmal auch zum Lachen bringen - trotz des dunklen Umhangs, der in der Ecke auf seinen Zeitpunkt wartet. Seine Inszenierung ist eine Einladung, den Tod in das Leben zu integrieren als Teil von uns, unseres eigenen Lebens, unserer Gesellschaft: „Die Inszenierung ist eine Einladung, den Tod in das Leben zu integrieren, ihn tief in sich aufzunehmen, ihn als seelenvollen Begleiter und als wahrhaftigen Berater im eigenen Leben schätzen zu lernen“, so der Folkwang-Künstler.
Im Anschluss an die etwa einstündige Performance von Christoph Gilsbach wird eingeladen zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung „Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben.“ in der Christuskirche Ibbenbüren. Einleitende Worte von Superintendent André Ost (Ev. Kirchenkreis Tecklenburg, Stiftung für denkmalwerte Kirchen im Evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg), Pfarrerin Lena Stubben und Pfarrer Reinhard Lohmeyer (Stiftung Ev. Kirche Ibbenbüren) und Jessica Bergstresser (Ev. Kirche von Westfalen, Team Fundraising) führen in das Ausstellungsprojekt ein. Danach findet ein erster Rundgang durch die sieben Stationen der Ausstellung statt, mit der Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos und Flyer zur Ausstellung mit Begleitprogramm auf der Homepage des Ev. Kirchenkreises Tecklenburg unter https://www.kirchenkreis-tecklenburg.de/service/download.
Öffnungszeiten der Ausstellung „Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben.“ In der Christuskirche Ibbenbüren: Dienstag - Sonntag, 10.00 - 12.00 Uhr; 15.00 - 17.00 Uhr.