Die Arbeitsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. und die Steuerungsgruppe der Fairtrade Stadt Rheine, deren Sprecherin Kerstin Hemker ist, hatten zu dieser besonderen Aktion eingeladen. Aus Anlass des Welttages des Fairen Handels und des Europatages hatten sich 12 Gruppen zusammengefunden, um diese Aktion zu organisieren. Die Kirchen in Rheine hatten ebenfalls zu dieser Veranstaltung eingeladen. Weitere Unterstützung kam von der Europaunion des Kreises Steinfurt und vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Rheine, über den viele Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen wurden.
„Bei diesem internationalen Frühstück mit fair gehandelten Produkten haben Menschen aus aller Welt ein Stück ihrer Heimat an die Tische gebracht. Dazu gehören Brot, Gewürze, Süßigkeiten – und vor allem echten Begegnungen. Ein Vormittag, der zeigt, was Integration wirklich bedeutet: nicht Anpassung, sondern gegenseitiges Kennenlernen und Respekt,“ sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Birgitt Overesch bei ihrer Begrüßung.
Die GEPA, eines der ältesten Fair Handelsunternehmen, wurde 1975 unter anderem vom evangelischen Werk Brot für die Welt gegründet. Die GEPA arbeitet als Unternehmen mit christlicher Wurzel, was der Zielsetzung von Brot für die Welt entspricht, Armut zu bekämpfen und Gerechtigkeit in den Lieferketten zu fördern.
Petra Aschoff, die als Botschafterin für Brot für die Welt aus Bielefeld Kerstin Hemker unterstützte, und Kerstin Hemker arbeiten seit Jahrzehnten ehrenamtlich in Mosambik und Simbabwe. „Wir wissen, wie wichtig die Projektförderung von Brot für die Welt in Afrika ist und dass viel Gutes erreicht wird. Wir wissen aber auch, dass nur wirtschaftliche Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit und faire Handelsstrukturen langfristig das Leben der Menschen positiv verändern können,“ betonen sie.