Schon am Morgen war spürbar, dass dieser Tag mehr werden würde als nur eine Probe — es wurde ein intensives Erlebnis aus Musik, Begegnung und gemeinsamer Begeisterung.
Rund 65 Bläserinnen und Bläser aus dem gesamten Kirchenkreis waren angereist, um miteinander zu musizieren, Neues zu entdecken und sich von der besonderen Arbeitsweise des Dozenten inspirieren zu lassen. Menschen unterschiedlichsten Alters und aus vielen Gemeinden kamen zusammen, verbunden durch die Freude am gemeinsamen Klang.
Im Mittelpunkt standen eigene Kompositionen von Michael Schütz, die im Laufe des Tages erarbeitet wurden. Dabei ging es nicht nur um das reine Spielen der Noten: Schütz selbst öffnete immer wieder den Raum für Hintergründe, erzählte von seinen Gedanken zu den Stücken, von musikalischen Bildern und geistlichen Impulsen, die in seine Musik eingeflossen sind. Mit viel Leidenschaft und Humor vermittelte er zudem musiktheoretische Einblicke, die den Teilnehmenden halfen, die Werke noch tiefer zu verstehen.
Neben der Musik spielte auch die Gemeinschaft eine große Rolle. In den Pausen wartete eine liebevoll vorbereitete Verköstigung: selbstgemachte Suppen, es war für jeden etwas dabei, sowie selbstgebackene Brote sorgten für Stärkung und eine herzliche Atmosphäre. Es wurde gelacht, erzählt und neue Kontakte geknüpft.
Ermöglicht wurde dieser besondere Workshop auch durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Vereins zur Förderung der Kirchenmusik e.V., der damit einen wichtigen Beitrag zur musikalischen Arbeit im Kirchenkreis leistete.
Am Ende des Tages klangen nicht nur die Instrumente nach, sondern auch die Eindrücke: Ein Workshop, der musikalisch forderte, geistlich inspirierte und menschlich verband — ein Tag, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Bericht: Rebekka Follert.