Fakten

Fakten

Innerhalb der Ev. Kirche von Westfalen mit ihren 28 Kirchenkreisen ist der Ev. Kirchenkreis Tecklenburg ein Flächenkirchenkreis im ländlichen Raum mit rund 75.000 Gemeindegliedern in 17 Kirchengemeinden und kreiskirchlichen Diensten.

Die Ursprünge des Kirchenkreises liegen in der früheren Grafschaft Tecklenburg. Die Einführung der Reformation (ab 1527), die Annahme des Reformierten Bekenntnisses und der Reformierten Kirchenordnung (1588), die Integration in die Preußische Landeskirche (1702 und 1707), die Eingliederung in die 1815 gebildete Kirchenprovinz Westfalen, die Einführung der presbyterial-synodalen Kirchenordnung und die Übernahme der Union (1835) sind wichtige Stationen seiner Geschichte.

Der Kirchenkreis Tecklenburg wird erkennbar in den Menschen, die in seinem Auftrag handeln. Die Abgeordneten der in ihm verbundenen Gemeinden treffen sich zur Kreissynode. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen kirchlichen und diakonischen Arbeitsbereiche kooperieren über Gemeindegrenzen hinweg. Kreissynodalvorstand und Superintendent leiten den Kirchenkreis im Auftrag der Synode.

Der Kirchenkreis ist eine synodale Lebens- und Arbeitsgemeinschaft.
Der Kirchenkreis Tecklenburg hat Einrichtungen und Dienste geschaffen, die eine Gemeinde allein nicht tragen kann. Dazu gehören vielfältige diakonische Einrichtungen, die Jugendbildungsstätte und alle synodalen Dienste. Er ist eine Ebene gemeinsamer Trägerschaft und Verantwortung. Der Kirchenkreis Tecklenburg hat als Verwaltungsstelle der Gemeinden in Lengerich ein Kreiskirchenamt eingerichtet. Er hat eine verwaltungsmäßige Organisationsgestalt und ist eine Einheit der gemeinsamen Finanzplanung und des Finanzausgleichs zwischen den Gemeinden.

Die Kirchenordnung bestimmt die verfassungsmäßige Struktur des Kirchenkreises und seiner Aufgaben als Mittelebene im presbyterial-synodalen Aufbau der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Losung für den 24. Mai 2018

Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist!
Psalm 32,1

Jesus sagt über die Frau: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
Lukas 7,47