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Dankbarkeit und Wehmut zum Abschied von Arnd Rutenbeck - Abschiedsfeier mit Leitungsausschuss und Mitarbeitenden des Kindergartenverbundes

Dankbarkeit, aber auch Wehmut waren während der Verabschiedung von Arnd Rutenbeck, dem Geschäftsführer des Kindergartenverbunds im Kirchenkreis Tecklenburg, zu spüren. Die Feierstunde fand im Beisein des Leitungsausschusses und von Mitarbeitenden des Kindergartenverbundes sowie seines Nachfolgers, Ralf Evers, im Martin-Niemöller-Haus in Velpe statt.

Rutenbeck wechselt nach dreieinhalbjähriger Tätigkeit zum 1. Oktober 2021 zu einem anderen Kindergartenträger im Kreis Coesfeld.

Vertrauen in die Kompetenz von Leitungen und Teams entwickelt

„Sie haben unseren Kindertageseinrichtungen, den Mitarbeitenden und dem Kirchenkreis als Geschäftsführer gutgetan“, betonte Superintendent André Ost in seinem Grußwort. „Sie waren der richtige Mann zum rechten Zeitpunkt am richtigen Platz“, so Ost weiter. Darum sei jetzt beim Abschied auch Wehmut und etwas Enttäuschung im Spiel. Rutenbeck hätte das Vertrauen in den Verbund zurückgebracht, unterstrich er. „Sie haben es geschafft, Vertrauen aufzubauen und ein neues Wir-Gefühl. Das ist für einen Arbeitgeber, der in Zeiten des Fachkräftemangels auf die Bindung von Mitarbeitenden angewiesen ist, von unschätzbarem Wert“, machte Ost deutlich. Im Kirchenkreis war Rutenbeck schnell in vielen kreiskirchlichen Bezügen eingebunden. So war er Mitglied der AG Sexualisierte Gewalt, aktives Mitglied der Kreissynode und der Landessynode.

Auch in der Coronazeit habe er Rutenbeck als „umsichtigen und besonnenen Lotsen“ durch das Dickicht der sich ständig wechselnden Anforderungen wahrgenommen. Er habe das Schiff sehr gut durch die Pandemie gesteuert. Der mit der Verwaltungsfusion einhergehende Spagat zwischen den Standorten Münster und Ibbenbüren sei nicht ohne Reibungsverluste einhergegangen, machte der Superintendent deutlich. Die Mitarbeitenden im Kita-Verbund hätten sehr geschätzt, dass Arnd Rutenbeck mit dem Standort Ibbenbüren nah an den Einrichtungen geblieben sei. Als Abschiedsgeschenk bekam der bekennende BVB-Fan eine Biografie von Jürgen Klopp geschenkt. Ost bezeichnete Klopp als „Menschenfänger im besten Sinne“. Dies sei Arnd Rutenbeck in gewisser Weise auch. Er verstehe es, Menschen für sich zu gewinnen und Teamgeist zu entwickeln. Dem neuen Geschäftsführer Ralf Evers wünschte Ost einen guten Start ab Oktober und allen Beteiligten eine gute Zusammenarbeit.

Ein Wellnessprogram für den Trainer

Mit selbstgestrickten Woll-Pantoffeln in den Farben seiner Lieblingskicker, schwarz-gelb, und einem Wellness-Gutschein überraschten die Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen den scheidenden Geschäftsführer. „Wir haben für Sie gestrickt und hoffen, dass Sie besonders an kalten Tagen an uns denken“, so Monika Meierotte schmunzelnd. Sie bedankte sich im Namen aller Kita-Teams für die Wertschätzung in der Zusammenarbeit. Das Füreinander einstehen sei allen sehr wichtig geworden: „Wir sind stark, selbstbewusst und zielstrebig geworden“. Und Marlies Badenhorst ergänzte: „Der Trainer braucht ein Wellnessprogramm. Sie haben uns durch schwere Zeiten gelotst.“ Standing Ovations begleiteten ihre Worte.

MAV dankt für die Wertschätzung

Claudia Maschner dankte Arnd Rutenbeck im Namen der Mitarbeitervertretung der Kindertageseinrichtungen. „Sie sind uns mit Wertschätzung entgegengetreten“, meinte sie anerkennend. Der von ihr geschenkte Marienkäfer stehe für das Glück und die Pusteblume für das Loslassen. Fachberaterin Carla Zachey erzählte launig von ihren ersten Tagen im damaligen Kreiskirchenamt in Lengerich. „Als ich 2018 meine Arbeit aufnahm, hieß es: Wir sind eine Männer-WG. Gemeint waren Alexander Löw, damals Mitarbeiter in der Personalabteilung, und Geschäftsführer Arnd Rutenbeck, die sich dort ein Büro teilten. „Als ich am ersten Tag auf Arnds Schreibtisch den Kaffeebecher mit dem Kirchenkreis-Logo, dem Kita-Verbunds-Motto „Wir gestalten Zukunft“ und den drei Affen, die nichts hören, nichts sehen und nichts sagen, sah, da dachte ich mir: Humor hat er“. In Erinnerung an die gute Zusammenarbeit schenkten der jetzige Fachbereichsleiter Personal im gemeinsamen Kreiskirchenamt, Alexander Löw, und Carla Zachey ihm einen Kaffeebecher, auf dem, sobald er mit Kaffee gefüllt wird, steht: „Zum Abschied alles Gute“.

In lockerer Atmosphäre und bei schönstem Sonnenwetter hatten die Mitarbeitenden und Gäste dann anschließend Gelegenheit, sich am Grillbuffet über gemeinsame Erinnerungen auszutauschen.

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